Aktionärsgemeinden GZO AG Spital Wetzikon prüfen weitere Optionen zur Kapitalbeschaffung

Aktionärsgemeinden prüfen weitere Optionen zur Kapitalbeschaffung
Nach erfolgter Urnenabstimmung über die Kapitalerhöhung der GZO AG Spital Wetzikon von Ende
November trafen sich die Führungskräfte der Aktionärsgemeinden und der GZO AG in Wetzikon,
um über die Konsequenzen des Abstimmungsresultats und das weitere Vorgehen zu beraten.

Dass die GZO AG zur Realisierung des Sanierungskonzepts und damit zur Rettung des Spitals auf
eine Anschubfinanzierung in der Höhe von 50 Millionen Franken angewiesen ist, wurde beim
Treffen abermals bekräftigt. Durch die knappe Ablehnung in Bubikon beträgt das vom Stimmvolk
gesprochene neue Kapital aktuell 46,88 Millionen Franken. Der fehlende Betrag von 3,12 Millionen
Franken muss folglich innerhalb der nächsten Monate kompensiert respektive anderweitig
beschafft werden können.

Für die Bevölkerung im Zürcher Oberland hat das Spital Wetzikon einen hohen Stellenwert. Beleg
dafür ist die breite Zustimmung zur Kapitalerhöhung. 11 der 12 Aktionärsgemeinden haben eine
finanzielle Unterstützung befürwortet, der Anteil der Ja-Stimmen lag über alle
Urnenabstimmungsgemeinden hinweg gerechnet bei über 70 Prozent. Im Rahmen des
Austausches in Wetzikon wurden darum verschiedene Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung
präsentiert und plausibilisiert. Die Palette der Handlungsoptionen reicht von einem
Crowdfunding durch Dritte über eine Erweiterung des Aktionariats bis hin zu Nachtragskrediten
der Gemeinden.

Der Evaluierungsprozess wird fortgesetzt, die Chancen und Gefahren verschiedener
Handlungsoptionen sorgfältig erwogen. Bis Ende Januar 2026 werden die Aktionärsgemeinden
über konkrete Massnahmen und das weitere Vorgehen informieren können.

Kontakt für Rückfragen:
Pascal Bassu, Stadtpräsident Wetzikon, Tel. 079 688 98 70

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