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                                    Büchertipps 

 Auf dieser Seite finden Sie laufend unsere aktuellen Büchertipps zum Thema Alter, Mitarbeiterführung, Demenz, etc.
  
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Richard Taylor: "Im Dunkeln würfeln". Portraits, Bilder und Geschichten einer Demenz.
Verlag Hans Huber. 1. Auflage 2011. ISBN 978-3-456-84968-3. (E-Book-ISBN 978-3-456-94968-0).
 
 
 
«Im Dunkeln würfeln»
 
 

Die stärksten und eindringlichsten Beschreibungen und Metaphern von Richard Taylors Leben mit seiner Demenz in Texten und Bildern.

«Jedes Mal, wenn ich ein Wort nicht finde, habe ich wahnsinnige Angst. Was werde ich fühlen, wenn ich keine Worte mehr habe? Manchmal, vor allem wenn ich müde bin, klingen meine Sätze für mich, als würde ich im Dunkeln würfeln. Ich weiß, ich habe gewürfelt, ich höre es auf dem Tisch klacken, aber ich weiß nicht, was ich gewürfelt habe, weil ich im Dunkeln stehe.» (Richard Taylor)
In diesem Band sind die stärksten und eindringlichsten Aussagen, Beschreibungen und Metaphern von Richard Taylors Leben mit seiner Demenz zusammengefasst. Die Texte werden mit Portraits von Richard Taylor und Fotografien seines Lektors Jürgen Georg illustriert.
Stimmen zu Richard Taylors Buch «Alzheimer und Ich»
«Hier artikuliert sich, an sich unvorstellbar und bisher zum ersten Mal, ein Betroffener und vermittelt einen Einblick in die Welt seiner Krankheit, und dies derart klar, mit viel Ironie und Scharfsinn und gegen Denkschablonen.» (ekz-Informationsdienst)
 
«Das Buch von Richard Taylor wird helfen, das Bild in der Gesellschaft zu verändern und Demenzkranke ernst zu nehmen. Es ist praktisch und berührend, es gibt Einblicke und regt zum Nachdenken an. Ein wichtiges Buch: Denn nur die Betroffenen selbst können uns diese Einblicke geben und sagen, wie es sich anfühlt, mit einer Demenz zu leben.» (Sabine Jansen, Alzheimer Info)
«Taylors Buch ist ein starkes Dokument über das Ringen und kreative Auseinandersetzen mit der Diagnose Demenz aus der Sicht eines Betroffenen.» (Alzheimer Berlin).
 
  
TAYLOR: Ich bin immer noch engagiert,
witzig und charmant. Auch wenn ich
nicht mehr all die Fakten ausspucke,
wie ich es früher konnte. Aber von
dem Moment an, wo die leute wissen,
dass man Alzheimer hat, trauen sie einem nicht mehr zu, dass man
etwas zu sagen hat.
 
SPIEGEL: Wie drückt sich das aus?
TAYLOR: [...] Ich war mal beim Friseur,
mein Bruder war mit dabei. Wir plau-
derten, und die Friseurin erzählte, bei
ihrem Vater sei kürzlich Alzheimer
diagnostiziert worden. Ich sagte: "Ich
habe auch Alzheimer." Da drehte sie
sich zu meinem Bruder und fragte ihn:
"Was für einen Schnitt will er denn
eigentlich haben?"
 
Taylor, R.; Lakotta, B. (2010): Ein Leben wie im
Fegefeuer. DER SPIEGEL 9 (Interview)
 
 
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Klaus Maria Perrar, Erika Sirsch, Andreas Kutschke:
Gerontopsychiatrie für Pflegeberufe. Georg Thieme Verlag.
2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Inklusive DVD mit 18 Filmen.
 
 
 
Gerontopsychiatrie für Pflegeberufe
 
 
 
Know-how für professionelle Pflege in Gerontopsychiatrie und Altenpflege

Die Gerontopsychiatrie widmet sich den Besonderheiten des psychisch kranken alten Menschen. Themen dieses Buches sind
  • die Pflege,
  • die medizinische Behandlung sowie
  • die psychosoziale Betreuung und Begleitung
von psychisch kranken alten Menschen und ihren Angehörigen.

Das Buch ist aus interdisziplinärer Perspektive konzipiert; als praxisorientiertes Nachschlagewerk sollte es in keinem Pflegebereich fehlen! Authentische und analog zum Pflegeprozess strukturierte Fallbeispiele schlagen eine Brücke zwischen Theorie und Praxis.

Alle Buchkapitel wurden für die 2. Auflage überarbeitet, aktualisiert und z.T. erweitert. Die beiliegende DVD enthält wertvolle Gesprächsbeispiele oder erklärt Ihnen, wie Sie den Alltag Ihrer Bewohner beleben können.

Das Buch ist eine ideale Lerngrundlage für alle, die eine Weiterbildung im Bereich der gerontopsychiatrischen Pflege / Begleitung absolvieren. Auch Mediziner, Ergotherapeuten und Pädagogen können vom Know-how der Autoren profitieren.
 
Filmübersicht:
 
1. 10-Minuten-Aktivierung
2. Snoezelen
3. Kochen im Bewohnerzimmer
4. Handpuppen
5. Schmerzmanagement
6. Dementia Care Mapping
7. Integrative Validation (allgemein)
8. Integrative Valildation Beispiel 1
9. Integrative Validation Beispiel 2
10. Integrative Valildation Beispiel 3
11. Integrative Validation, Feedback im Team
12. Minimental Status
13. Kynotherapie
14. Biografiearbeit bei bettlägerigen Menschen
15. Bodenpflege
16. Interdisziplinäre Zusammenarbeit am Beispiel der Mangelernährung
17. Fixierung
18. Milieutherapie
 
 
*****
 
 
Richard Strack: Grundwortschatz für Pflegeberufe. Verlag W. Kohlhammer.
9., aktualisierte Auflage 2011. ISBN 978-3-17-021968-7.
 
 
Cover
 
 
 
Das Verständnis und der sichere Umgang mit der medizinischen Fachsprache gehören zu den Grundvoraussetzungen für Pflegeberufe. Dieses Buch bietet in alphabetischer Reihenfolge leicht verständliche Übersetzungen und Erklärungen geläufiger medizinisch-biologischer Fachbegriffe, Abkürzungen, Zeichen und Symbole sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten Labor-Normwerte. Entsprechend den Entwicklungen in den Pflegeberufen wird das Arbeitsbuch regelmäßig aktualisiert - auch die 9. Auflage wurde um aktuelle Begriffe ergänzt. Da sich das Buch gleichermaßen zum traditionellen Vokabellernen als auch zum raschen Nachschlagen im Arbeitsalltag eignet, ist es der ideale Begleiter für Ausbildung und Praxis.
 
 
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Erich Schützendorf, Helmut Wallrafen-Dreisow: In Ruhe verrückt werden dürfen.
Für ein anderes Denken in der Altenpflege. Fischer Taschenbuch Verlag.
15. Auflage 2010. ISBN 978-3-596-10516-8
 
 
 
In Ruhe verrückt werden dürfen: Für ein anderes Denken in der Altenpflege. (Ratgeber)
 
 
 
 
" In Ruhe verrückt werden dürfen" - das wünschen sich viele alte Menschen, deren grösste Angst es ist, im Alter zunehmend den Verstand zu verlieren. Schätzungen gehen davon aus, dass dies bei über 20 Prozent der über 80jährigen der Fall sein wird, und die zunehmende Zahl von geistig verwirrten Menschen in Alten- und Pflegeheimen spricht für diese Annahme. Die Autoren plädieren daher für ein Umdenken in der Altenpflege, und das heisst vor allem: die Selbständigkeit der alten Menschen zu aktivieren und ihre Eigenheiten zu respektieren, auch wenn sie aus der Sicht des Pflegepersonals bereits ver-rückt erscheinen.
 
 
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Erich Schützendorf: Das Recht der Alten auf Eigensinn.
Ein notwendiges Lesebuch für Angehörige und Pflegende. Ernst Reinhardt Verlag München Basel.
ISBN 978-3-497-01662-4
 
 
 
Das Recht der Alten auf Eigensinn: Ein notwendiges Lesebuch für Angehörige und Pflegende
 
 
 
 
Ein unkonventionelles Buch erwartet seine Leser. Alte Menschen erscheinen uns oft eigensinnig und schwierig: Sie halten sich nicht immer an die Verhaltensregeln der Erwachsenenwelt, weichen von Normen ab und können den Ausdruck ihrer Freuden, Ängste, Phantasien, Bösartigkeiten und Gelüste (die wir alle haben) nicht mehr kontrollieren. Der Autor eröffnet ungewohnte Sichtweisen, indem er vertraute Reaktionsformen von Angehörigen und Pflegenden in Frage stellt und Vorschläge für andere Formen des Umgangs anbietet. Mit viel Verständnis und Nachsicht für die menschlichen Schwächen beider Seiten werden Wege zu einem gelassenen und entlastenden Umgang mit den "schwierigen Alten" aufgespürt.
 
 
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Christoph Held: Wird heute ein guter Tag sein?
Erzählungen aus dem Pflegeheim. Zytglogge Verlag. 2010.
ISBN 978-3-7296-0800-9.
 
 
 
 
 
 
 In den Pflegeheimen der grossen Schweizer Städte leiden mehr als zwei Drittel der Patienten an einer fortgeschrittenen Demenz, oft als Folge von mehrfachen Hirnschlägen, der Parkinson-Krankheit oder, wie in den weitaus meisten Fällen, der Alzheimer-Krankheit. Das Buch berichtet aus der Perspektive eines Heimarztes von der neurologischen Not und existenziellen Abhängigkeit dieser Patienten, die auch ihren Angehörigen und vor allem den Pflegenden zugemutet werden. "Eigentlich sind es ganze einfache Geschichten .....weiter 
 
 
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Glück im Vergessen? - Geschichten von Demenzkranken
und ihren Betreuern. Ein Film von Marianne Pletscher.
DVD DOK SF1, 50 Minuten. Sprachen: Schweizerdeutsch, Deutsch.
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörbehinderte.
Produktion: 2009. Bildformat: 16:9.
 
 
 
Cover
 
Im Zentrum des Films stehen Demenzkranke und ihre Partner, die in der Memory-Klinik des Zürcher Waidspitals betreut werden. Dank frühzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung können sie lange ein gutes Leben führen, eine Patientin darf sogar noch autofahren, ein anderer hat trotz Demenz noch gelernt, das Internet zu nutzen.
Demenz macht zuerst einmal Angst. Doch Demenzkranke können in Würde leben, können durchaus noch Lebensqualität haben, ja sie können sogar glücklich sein.
 
 
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Elke Heidenreich   Bernd Schroeder: Alte Liebe.
2009 Carl Hanser Verlag München
ISBN 978-3-446-23393-5
 
 
 
Cover
 
 
 
Alte Liebe rostet nicht. Das ist leichter gesagt als getan, und die Zeit ist nicht spurlos vorbeigegangen an Lore und Harry. Wenn man die eigenen Fehler inzwischen auch kennt (und die des anderen natürlich noch besser !), werden sie dadurch nicht unbedingt erträglicher. Doch komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.
 
 
"Lore, ich liebe Dich!
Harry, was ist in dich gefahren - ist dir nicht gut?
Ich möchte mich bei dir entschuldigen.
Wofür? Hast du mich betrogen?
Nein.
Was hast du ausgefressen, Harry?
Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich neben dir ein sturer alter Zausel geworden bin.
Gut so. Und - äh - ist denn Besserung in Sicht?"
 
 
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Schwyzer, Christoph: Und heim. Eindrücke aus dem Altersheim.
Verlag Martin Wallimann, Alpnach Dorf 2009
ISBN 978-3-908713-82-1
 
 
Und heim
 
 
 
Ein Altersheim, 90 Einzelzimmer. Wieder und wieder wird eine Tür geöffnet,
fällt der Blick auf ein Leben, auf vielsagende Augen, geheimnisvolle Gegenstände.
An den Wänden süsse Bildchen, auf den Kommoden Souvenirs und Plastikblumen.
Im Sessel vor dem Fenster eine Frau, ein Mann. Beispielsweise Herr Strub,
der vor Jahrzehnten kampffreudig nach Saida in die Fremdenlegion zog,
bald aber als Pazifist in die Schweiz zurückkehrte und heute stundenlang
auf seinem Hometrainer radelt. Oder Frau Zürcher:
Nach dem Frühstück legt sie sich gleich wieder ins Bett,
liest einen Kioskroman nach dem anderen und lebt von Liebe,
Linzertörtchen und Lindenblütentee. Beide haben sich scheinbar arrangiert.
Vielleicht kommt mal die schwarze Hauskatze auf Besuch.
Bei Frau Jurt sogar der Sohn. Wie immer in Eile.
Mit dem Leben längst abgeschlossen hat Frau Herger.
Zum Glück hat sie noch ihren Kummer, denn sie wüsste nicht,
um was sie sich hier im Heim sonst kümmern könnte. 
 
 
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Beyer, Stefan: Demenz ist anders. über den Versuch einer
einfühlenden Begleitung. BALANCE buch+medien verlag, Bonn 2007.
ISBN 978-3-86739-020-0
 
 
 
 
 
 Cover
  
Wenn von Alzheimer oder Demenz die Rede ist, fällt jedem sofort die schwierige Seite der Pflege ein. Dass Demenz ganz anders sein kann, erlebte der Autor dieses Buches, als er sich auf die Betreuung seiner Mutter einliess. Die einfühlenden Methoden für Gespräche und Umgangsweisen, die Stefan Beyer auf Grundlage psychologischer Begleitungsstrategien entwickelt hat,
kann nahezu jeder sofort erfolgreich umsetzen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
" Es stellte sich heraus, dass ich den Umgang mit meiner Mutter während ihrer Demenz oft persönlich bereichernd finden konnte, in gewisser Hinsicht sogar interessanter als vor der Erkrankung! Dieses Erleben der Beziehung zu meiner Mutter möchte ich erklären, so dass es für den Leser möglichst einfühlbar und nachvollziehbar werden kann. Ich könnte auch sagen: Ich habe in diesem Buch nach dem Ende der Pflegezeit das aufgeschrieben, was ich gerne am Anfang dieser Zeit irgendwo gelesen hätte." 
 
 
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Aktualisiert: 11.11.2011 / mz
 
 
 
 
 
 
 
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